Kölliken
Früher waren die Kopfweiden in fast jedem Dorf anzutreffen. Begehrt waren
die Ruten bei «Korbern».
Rudolf Lüthi, Experte in naturnaher Gartengestaltung,
führte im Rahmen eines Kurses des Verbands Aargauischer Natur- und Vogelschutzvereine
in das fachgerechte Schneiden der Kopfweiden ein. Neuartige Produkte und
rationelle Produktionsmethoden haben in den letzten Jahren die Nachfrage
drastisch sinken lassen.
Die in gewissen Gegenden immer noch zahlreich
vorhandenen Kopfweiden müssen jedoch in regelmässigen Abständen geschnitten
werden, will man das Charakteristische dieser Pflanzen erhalten. Rudolf
Lüthi, naturnaher Gartengestalter aus Kölliken, leitete im Rahmen eines
Kurses des Verbandes Aargauischer Natur- und Vogelschutzvereine (VANV)
rund zehn interessierte Personen aus dem ganzen Kanton Aargau im fachgerechten
Schneiden von Kopfweiden an.
In Kölliken an der Richtergasse fanden die
Kursteilnehmer das nötige «Übungsmaterial», mehrere 15 bis 20 Jahre alte
Kopfweiden, vor. Der richtige Schnitt der Kopfweiden erfordert einige
Erfahrung. (frg)

|